Dialogkreis-begleitung
Der Dialogkreis schafft Raum für Begegnung und
achtsame Kommunikation.


Was sind Dialogkreise?
Dialogkreise sind ein Kommunikationsformat, bei dem Menschen im Kreis zusammenkommen und in achtsamer Weise miteinander sprechen und einander zuhören. Die Begegnung im Dialogkreis erfolgt trotz unserer Unterschiedlichkeit auf Augenhöhe. Wir legen in die Mitte, was uns bewegt und hören, was die anderen bewegt, - ohne zu bewerten. Dadurch entsteht Verbindung. Die Essenz des Kreisgespräches liegt darin, sich und andere besser zu verstehen und damit Entwicklungsmöglichkeiten zu fördern.
Dialogkreisarbeit eignet sich überall dort, wo der Wunsch besteht, achtsame Kommunikation zu üben und eine Gesprächskultur zu entwickeln, die es erlaubt, einander in unserer vielfältigen Unterschiedlichkeit respektvoll zu begegnen. Das ermöglicht einen konstruktiven Umgang mit Konflikten und Weiterentwicklung. Aus diesem Grund eignet sie sich unter anderem auch als Kommunikationsform in Teams, Organisationen, Schulen, in der Sozialarbeit, im Gesundheitswesen, in Supervisionsgruppen und ebenso in Familien und Partnerschaften. Eine dialogische Haltung hat als Beitrag zu einem friedlichen Miteinander auch gesellschaftliche Bedeutung.
Der Dialogkreis ist geeignet
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wenn der Wunsch nach Austausch und nach Entwicklung neuer Perspektiven da ist
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wenn zuhören und gehört werden wichtig ist
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wenn das Bedürfnis nach Verbindung und respektvollem Miteinander da ist
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um die dialogische Haltung für den Alltag zu üben
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um gemeinsame Themen in Gruppen, Teams und Gemeinschaften zu besprechen
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um einander in der Unterschiedlichkeit besser verstehen und aufeinander zugehen zu können
Regeln für ein Gelingen des Dialogprozesses
Für den Dialogkreis braucht es die Menschen, die sich auf den Prozess einlassen wollen, einen Kreis, eine gestaltete Mitte und ein Redesymbol.
Indem jede Person nur dann spricht, wenn sie das Redesymbol in der Hand hält, passiert Verlangsamung des Gespräches. Das schafft Zeit und Raum um zu reflektieren und die eigene Reaktion auf die Wortmeldung der anderen zu beobachten. Der Dialogprozess lebt von der Bereitschaft, sich aufeinander einzulassen und in achtsamer Präsenz offen für Neues und Unbekanntes zu sein.
Dabei gibt es einige grundlegende Regeln:
• wir sprechen von uns und nicht über andere
• wir nehmen eine lernende Haltung ein
• wir hören zu ohne zu bewerten
• wir bleiben offen und lassen Annahmen nicht vorschnell entstehen
• wir begegnen einander respektvoll und auf Augenhöhe
Gleichzeitig geht es darum, sich vertrauensvoll zu zeigen, sich mit dem einzubringen, was gerade da ist und vielleicht mit den eigenen Worten Spuren zu hinterlassen.
Meine Rolle als Dialogkreisbegleiterin
Als Begleiterin halte ich den Rahmen für den Dialogprozess. Ich achte auf eine Umgebung, in der ein respektvoller und achtsamer Austausch möglich ist. Ich unterstützte den Prozess indem ich selbst in einer dialogischen Haltung präsent bin. Gleichzeitig bin ich gleichwertiger Teil der Gruppe. Da alle Teilnehmer*innen gleichwertig sind, sind sie gleichermaßen für den Prozess verantwortlich.



